Schule braucht Struktur - Mit Augenmaß


 Zitat des Monats

    "Bei der Eroberung des Weltraums sind zwei Probleme zu lösen: die Schwerkraft und der Papierkrieg.
Mit der Schwerkraft wären wir fertig geworden.
"

Wernher von Braun

Die Schulstruktur steht auf dem Prüfstand. Das in den großen Parteien verhängte Schweigegebot über mögliche Alternativen ist längst gebrochen.

Droht nun wieder ein „Kulturkampf“ um das richtige Schulsystem, der auf dem Rücken von Schülern, Lehrern und Eltern ausgetragen wird? Während zum Beispiel die Mehrheitsfraktion in der abgewählten CDU/FDP-Landesregierung in Düsseldorf zu lange an der traditionellen Schulstruktur festhielt und den Akzeptanzverlust der Hauptschule aufzuhalten versuchte, will die SPD unter der Führung von Hannelore Kraft  flächendeckend und verbindlich die sogenannte Gemeinschaftsschule einführen.
Warum das starre Festhalten am Bestehenden ebenso in eine Sackgasse führt wie die Pläne zur  schrittweisen Einführung der Gemeinschaftsschule nach dem Koalitionsvertrag der rot-grünen Minderheitsregierung, darüber werden Sie auf dieser Homepage Informationen und Meinungen finden.

Zugleich soll jenen Stimmen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Publizistik und dem Bildungswesen Gehör verschafft werden, die eine zweigliedrige Schulstruktur befürworten, welche auch unter der Bezeichnung Zwei-Wege-Modell in die Debatte Eingang gefunden hat. Das ist nötig, weil politisches Lagerdenken differenzierte Sachargumente, pädagogischen Realitätssinn und damit Chancen für bildungspolitische Kompromisse in der Strukturdebatte zu überdecken droht. Diese Seite möchte einer parteipolitischen Verengung in der Diskussion entgegenwirken und den Blick über die Ländergrenzen erweitern. Wer sich von einer Veränderung der Schulstruktur, etwa durch eine verlängerte Grundschulzeit (Primarschule) oder die weitere Verkürzung und  Abschaffung des Gymnasiums, ein Allheilmittel gegen die akuten oder chronischen PISA-Krisen verspricht, springt ohnehin zu kurz.
Es macht zuversichtlich, dass es schon heute viele ermutigende Beispiele für sinnvolles Lernen, individuelle Förderung, qualitativ guten Unterricht und eine demokratische Schulkultur gibt.

Für alle eine gute Schule wichtiger als  e i n e  Schulform für alle.

Dafür lohnten sich Koalitionsverhandlungen.

Freundliche Grüße
Peter Pahmeyer


Online seit August 2007

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